Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Ausgewählte Publikationen

Moebius, Stephan, Katharina Scherke und Frithjof Nungesser (Hg.) (2019), Handbuch Kultursoziologie. Band 1: Begriffe - Kontexte - Perspektiven - Autor_innen; Band 2: Theorien - Methoden - Felder, Springer VS

Die Vielfalt kultursoziologischer Ansätze, Diskurse, Arbeitsfelder und Methoden wird in diesem Handbuch kompakt dargestellt. Geboten wird damit die Möglichkeit zur Orientierung innerhalb des heterogenen Feldes der Kultursoziologie. Unterschiedliche Positionen und das mit ihnen jeweils verbundene Verständnis von "Kultur" werden sichtbar gemacht und die Leser_innen zur weiterführenden Auseinandersetzung mit diesem Forschungsfeld eingeladen.

Band 1 des Handbuchs widmet sich dem Begriff der Kultur, der Kontextualisierung des Themenfeldes "Kultursoziologie" im interdisziplinären Umfeld, seiner Entwicklung und gegenwärtigen Ausformung in unterschiedlichen Weltregionen sowie zentralen kultursoziologischen Autor_innen. Link (Band 1)

Band 2 gibt Einblick in theoretische und methodische Ansätze der Kultursoziologie und präsentiert den derzeitigen Stand kultursoziologischer Forschung zu ausgewählten Gegenstandsbereichen. Link (Band 2)

Fleck, Christian, Matthias Duller und Victor Karády (Hg.) (2019), Shaping Human Science Disciplines. Institutional Developments in Europe and Beyond, Palgrave Macmillan

This book presents an analysis of the institutional development of selected social science and humanities (SSH) disciplines in Argentina, France, Germany, Hungary, Italy, the Netherlands, Sweden and the United Kingdom. Where most narratives of a scholarly past are presented as a succession of "ideas", research results and theories, this collection highlights the structural shifts in the systems of higher education, as well as institutions of research and innovation (beyond the universities) within which these disciplines have developed. This institutional perspective will facilitate systematic comparisons between developments in various disciplines and countries. The book reveals remarkably different dynamics of disciplinary growth between countries, as well as important interdisciplinary differences within countries. In addition, instances of institutional contractions and downturns and veritable breaks of continuity under authoritarian political regimes can be observed, which are almost totally absent from narratives of individual disciplinary histories. This important work will provide a valuable resource to scholars of disciplinary history, the history of ideas, the sociology of education and of scientific knowledge.

Fischer, Joachim und Stephan Moebius (Hg.) (2019), Soziologische Denkschulen. Zur Archäologie der bundesrepublikanischen Soziologie, Springer VS

Der Band gibt einen fundierten Überblick über verschiedene soziologische Denkschulen in Deutschland seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Beiträge behandeln jeweils Genese, Akteure, Ideen, Institutionen, Kontroversen und Wirkungen zentraler Denkschulen der bundesrepublikanischen Soziologie.

  • Frankfurter Schule – Clemens Albrecht
  • Marburger Schule – Lothar Peter
  • Kölner Schule – Stephan Moebius
  • Philosophische Anthropologie – Joachim Fischer
  • Münsteraner Soziologie – Patrick Wöhrle
  • Erklärende Soziologie – Andrea Maurer
  • Poststrukturalistische Milieus – Robert Seyfert
  • Feministische Soziologie – Tanja Paulitz

Fleck, Christian und Marianne Egger de Campo (Hg.) (2018), End of Social Democracy. Special Issue der Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften/ Austrian Journal of Historical Studies 29 (1)

Looking around Europe in 2018, one could easily find supporting evidence for the demise of the moderate political left: the collapse of the Socialist Party in France, devastating election results in the Netherlands, agonizing arguments in the German SPD, instances of utter political corruption in Slovakia and neighbouring postcommunist countries, and as rays of hope appear ex-communist Syriza, old-fashioned Trotskyistic entrism in the UK. Ex-chancellors as moneymakers and parties from former colonies in the Socialist International that could not be called democratic round out the portrait of a movement under strain.

However, when we started working on the call for papers for the present volume, several of the abovementioned incidents had not yet occurred. The present issue does not aim to offer commentaries on the most recent developments in politics in Europe, but seeks to open minds both geographically and temporally. Social democracy is old enough to have gone through more than one crisis and it is not our intention to depict the current troubles as the final crisis before its complete collapse.

Delitz, Heike, Frithjof Nungesser und Robert Seyfert (Hg.) (2018), Soziologien des Lebens. Überschreitung - Differenzierung - Kritik, transcript

Im Anschluss an Autorinnen und Autoren wie Bataille, Bergson, Canguilhem, Deleuze, Driesch, Haraway, Plessner, die Pragmatisten oder Simmel entfalten die in diesem Sammelband enthaltenen Beiträge unterschiedliche lebenssoziologische Perspektiven. Sie revitalisieren damit Diskussionen um die begriffliche Erfassung, die Eigenheiten und die soziale Bedeutung des "Lebens", die in der Gründungsphase der Soziologie wichtig waren, aus vielfältigen historischen Gründen aber in den Hintergrund gedrängt wurden. In den Blick kommen dadurch verschiedene Dimensionen des "Lebens" wie Evolution und Werden, Leib und Affekt, Passivität und Überwältigung, Kreativität und Überschreitung oder das Verhältnis von Pflanze, Tier und Mensch. Jenseits aller Differenzen zielen die im Band umrissenen Perspektiven darauf, das Leben nicht als eigenständige Kraft zu verdinglichen und zu überhöhen, die Auslagerung des Lebendigen aus der Soziologie aber zu beenden.

Groß, Horst Peter, Manfred Prisching und Klaus Theweleit (2018), Pop-Kultur. Historische und aktuelle Perspektiven einer kulturellen Revolution, Wieser Verlag 2018

Die Anfänge der Pop-Kultur finden sich in bildnerischen und musikalischen Subkulturen um die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Inzwischen hat ein über Musik und bildende Kunst hinausgehender Megatrend die einst subversiven und widerständigen Bewegungen in ein hegemoniales Mainstreamkonzept geformt, das mit Attributen wie Kulturindustrie, Massenkultur, Massenkonsum, Trivialisierung, Oberflächlichkeit, schrille Mode und Starkult beschrieben wird. Obwohl der Pop-Kultur nach wie vor die Chiffre des Rebellischen anhaftet, steht sie mittlerweile für das Programm der globalen Verwertung nicht nur des eigentlichen kulturellen Feldes Pate, sondern wird zu einem gesamtgesellschaftlichen Lifestyle-Phänomen, das bis ins Politische hineinreicht.

Moebius, Stephan u.a. (Hg.) (2018), Zyklos 4, Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie, Springer

Das von Martin Endreß und Stephan Moebius herausgegebene Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie widmet sich in seiner vierten Ausgabe wieder insbesondere der Soziologiegeschichte. Den Auftakt macht ein Beitrag von Karl Acham „Zur Ideengeschichte und ihrer Soziologisierung“. Es folgen Beiträge zur Sozialforschungsstelle Münster/Dortmund, zu Arnold Bergstraesser, Karl Mannheim, Heinz Maus und Siegfried Kracauer. In der Rubrik "Nachrichten aus der soziologiegeschichtlichen Forschung" findet sich u.a ein Nekrolog auf Peter L. Berger von Manfred Prisching, ein Interview mit Hansfried Kellner sowie eine Festrede für Klaus Lichtblau. In "Unveröffentlichtes aus den Archiven" werden Texte von Hans Paul Bahrdt, Heinz Maus, Ferdinand Tönnies und Dokumente zur „Sozforsch" erstmals veröffentlicht. Im Rezensionsteil bespricht Christian Fleck den Band „Soziologie und Nationalsozialismus“ und Christopher Schlembach rezensiert Simon Susens Bilanz des postmodern turn.

Ebner, Johannes (2018), Tradition ohne Vergangenheit. Zur sozialen Neudefinition von alpinen Maskenbräuchen, Springer

Johannes Ebner untersucht, weshalb Brauchtumsfeste, Trachten und Volksmusik einen Boom erleben, auf welche gesellschaftlichen Probleme und Bedürfnisse dies hinweist und warum einige Bräuche sich als Identifikationsobjekt für breite soziale Schichten besser eignen als andere. In seiner materialreichen Studie analysiert er den Brauchtumsboom einerseits als Teil langfristiger gesellschaftlicher Prozesse und beleuchtet ihn andererseits aus der Perspektive der beteiligten sozialen Gruppen. Dadurch eröffnen sich überraschende Perspektiven auf aktuelle Problemlagen: von sich verschiebenden Machtbalancen zwischen Etablierten und Außenseitern über ethnisch definierte Grenzziehungen bis zu den prekären Lebenswelten der vielzitierten ‚Globalisierungsverlierer‘.

Moebius, Stephan und Andrea Ploder (Hg.) (2017), Handbuch Geschichte der deutschsprachigen Soziologie, Springer

Band 1: Geschichte der Soziologie im deutschsprachigen Raum

Band 2: Forschungsdesign, Theorien und Methoden

Wer sich einen Überblick über die Geschichte der deutschsprachigen Soziologie und über soziologiehistorische Konzepte und Methoden verschaffen möchte, wird in diesem zweibändigen Handbuch umfassend fündig. Es ist das erste Handbuch zur Geschichte der Soziologie im deutschsprachigen Raum. Band 1 gibt zentrale Einblicke in die sozialen und kognitiven Dimensionen der Fachgeschichte und behandelt dabei auch Theorie- und Methodenentwicklungen, Kontroversen, internationale Rezeptionen sowie Institutionalisierungsprozesse in Form von Fachgesellschaften, -zeitschriften und Forschungseinrichtungen. Band 2 widmet sich soziologiegeschichtlichen Forschungsdesigns, analytischen Konzepten sowie unterschiedlichen Methodologien und Methoden für die soziologiehistorische Forschung. Er bietet auch einen praxisorientierten Teil zur Arbeit in und mit Archiven.

 

Dietz, Hella, Frithjof Nungesser und Andreas Pettenkofer (2017), Pragmatismus und Theorien sozialer Praktiken. Vom Nutzen einer Theoriedifferenz, Campus

Die Körperlichkeit des Handelns, die soziale Herstellung handelnder "Subjekte", die Unzulänglichkeit von Theorien rationalen Entscheidens: Diesen Problemen widmen sich pragmatistische Theorien wie auch Theorien sozialer Praktiken. Trotzdem standen sich diese Positionen lange indifferent bis feindselig gegenüber. Eine wirkliche Debatte über ihre oft sehr unterschiedlichen Problemlösungen kommt erst seit Kurzem in Gang. Der Band führt diese Debatte erstmals systematisch. Dabei zielt er nicht nur auf einen Theorievergleich, sondern auch darauf, Antworten aus beiden Diskussionssträngen sozialtheoretisch weiterzuentwickeln.

Moebius, Stephan u.a. (Hg.) (2017), Zyklos 3, Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie, Springer

Der dritte Band von "ZYKLOS: Jahrbuch für die Theorie und Geschichte der Soziologie“, hrsg. von Stephan Moebius, Martin Endreß und Klaus Lichtblau, widmet sich einer theorieorientierten Geschichte der Soziologie. Die Aufsätze des ersten Teils von ZYKLOS 3 analysieren unterschiedliche Facetten von Ludwik Flecks wissens- und wissenschaftssoziologischen Beiträgen. Weitere Aufsätze behandeln u.a. die Entstehungsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, die Marx-Rezeption in der deutschsprachigen Soziologie nach 1945 sowie eine Debatte über die Geschichtsschreibung der deutschsprachigen Soziologie nach 1949. Die Rubrik „Nachrichten aus der soziologiegeschichtlichen Forschung“ beginnt mit Nekrologen für Thomas Luckmann und Walter Rüegg. Ferner wird über Heinrich Popitz’ Nachlass in Konstanz informiert. In der Rubrik „Editionsprojekte“ finden sich Beiträge über die Simmel-Gesamtausgabe, die Marx-Engels-Gesamtausgabe sowie über die „Schwarzen Hefte“ von Martin Heidegger. In der Rubrik „Unveröffentlichtes aus den Archiven“ bietet der vorliegende Jahrgang von ZYKLOS den bisher unveröffentlichten Text von Ferdinand Tönnies „Die Berechtigung der Soziologie als akademisches Lehrfach (Denkschrift, gerichtet an das Kultusministerium)“ aus dem Jahr 1929.   

Moebius, Stephan u.a. (Hg.) (2015), Zyklos 2, Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie, Springer

 

In der zweiten Ausgabe des Jahrbuchs für Theorie und Geschichte der Soziologie, Zyklos, werden wie bereits in Zyklos 1 wieder eine Reihe unveröffentlichter Archivmaterialien veröffentlicht: Texte von Hans Paul Bahrdt über den neuen Städtebau und das Phänomen der Masse, die Antrittsvorlesung von Helmut Schelsky an der Sozialforschungsstelle Dortmund, ein Text von Heinz Maus zur sozialkritischen Funktion von Kunst sowie ein Protokoll eines Treffens am IfS 1957, an dem die zentralen Akteure der empirischen Sozialforschung der westdeutschen Nachkriegssoziologie teilnahmen. In Zyklos 2 finden sich darüber hinaus unter anderem Beiträge zur Edition „Soziologische Texte“, der Buchreihe von Heinz Maus und Friedrich Fürstenberg, die damals maßgeblich für die Erschließung internationaler soziologischer Literatur war, zu aktuellen Editionsprojekten, Rezensionen aktueller soziologiehistorischer und -theoretischer Literatur sowie Beiträge über Helmut Schelsky, Max Weber oder die Geschichte der bundesrepublikanischen Soziologie seit 1949. 

Moebius, Stephan (Hg.) (2015), Symbolische Herrschaft. Sonderband der Zeitschrift für Literatur- und Theatersoziologie (LiTHes Nr. 12)

Beiträge von

Joseph Jurt, Michael Parzer, Carsten Heinze und Hilmar Schäfer

Dayé, Christian und Stephan Moebius, (Hg.) (2015), Soziologiegeschichte - Wege und Ziele, Suhrkamp Insel

Warum beschäftigen sich Soziologinnen und Soziologen mit der Geschichte ihres eigenen Faches? Ist eine Disziplingeschichte bloß akademischer Tand oder benötigt die Gesellschaft tatsächlich eine Geschichte ihrer professionellen Selbstreflexion und Selbstbeobachtung? Und: Wie kann Soziologiegeschichte in einer Weise betrieben werden, die die Existenz des Fachs in einem über die akademische curiositas hinausgehenden Rahmen rechtfertigt? Diesen Fragen gehen namhafte Soziologiehistorikerinnen und -historiker wie Andrew Abbott, Randall Collins, Dirk Kaesler, Donald N. Levine, Jennifer Platt, Karl-Siegbert Rehberg u. a. in diesem Band nach, der in seiner Verbindung von klassischen und neueren Texten als Einführung in die Soziologiegeschichte dienen kann.

Moebius, Stephan (2015), René König und die "Kölner Schule". Eine soziologische Annäherung, Springer

Unbestritten gehört René König und die von ihm begründete »Kölner Schule« neben der »Frankfurter Schule« und dem Kreis um Helmut Schelsky zu den zentralen Akteuren im Feld der westdeutschen Nachkriegssoziologie. Ein angemessenes Verständnis der Ausrichtung und Entwicklung der bundesrepublikanischen Sozialwissenschaften, insbesondere der empirischen Sozialforschung, ist folglich nur unter Einbezug der Kölner Soziologie möglich. Vor diesem Hintergrund ist es verwunderlich, dass René König und der »Kölner Schule« – im Vergleich etwa zur vielfältig aufgearbeiteten »Frankfurter Schule« – noch keine systematische soziologiehistorische Studie gewidmet wurde.Das vorliegende Buch versteht sich als eine erste soziologiegeschichtliche Annäherung an dieses Thema. Es umfasst die Zeit von Königs Schweizer Exil Ende der 1930er Jahre bis zur erfolgreichen Institutionalisierung der Kölner Soziologie Mitte der siebziger Jahre. Im Mittelpunkt stehen Königs intellektueller Werdegang, seine Themenschwerpunkte, seine erste Schülerschaft sowie die Institutionalisierungsprozesse und Wirkungen der »Kölner Schule«.

Fleck, Christian (2015), Etablierung in der Fremde. Vertriebene Wissenschaftler in den USA nach 1933, Campus

Nach 1933 wurden zahllose Akademiker vertrieben, die gezwungen waren, im Exil beruflich wieder Fuß zu fassen. Berühmte wie Unbekannte waren dabei auf Hilfe von Einheimischen angewiesen. Neben Fallstudien deutschsprachiger Sozialwissenschaftler – Gustav Ichheiser, Paul F. Lazarsfeld, Joseph A. Schumpeter und Edgar Zilsel – analysiert Christian Fleck auch die Arbeit und Wirkung der in London und New York errichteten Flüchtlingshilfskomitees für Akademiker. Erstmals genutzte Archivbestände erlauben es, ein facettenreiches Bild dieser selbstlosen Hilfe für geflüchtete Wissenschaftler zu zeichnen.

Moebius, Stephan u.a. (Hg.) (2015), Zyklos 1, Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie, Springer

Die Soziologie ist eine Wissenschaft, die es mit einem sich historisch wandelnden Gegenstand zu tun hat, eine Wissenschaft also, die sich stets von Neuem selbst reflektieren muss. Dieses Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie trägt diesem Umstand Rechnung und widmet sich der engen Verbindung von soziologischer Theorie- und Disziplingeschichte sowie allgemein der Reflexionsgeschichte der Gesellschaft und ihren verschiedenen Selbstbeschreibungen. Neben Aufsätzen zur Theorie und Geschichte der Soziologie enthalten die einzelnen Bände dieses Jahrbuches auch Nachrichten aus der soziologiegeschichtlichen Forschung, Inedita aus den verschiedenen einschlägigen Archiven, Interviews mit Zeitzeugen sowie Besprechungen einschlägiger Buchpublikationen zu diesem Thema.

Moebius, Stephan u.a. (Hg.) (2014), Kultursoziologie. Klassische Texte - Aktuelle Debatten. Ein Reader, Campus

Anhand einer Auswahl von zentralen Texten vermittelt dieser Reader einen Überblick über die Kultursoziologie von ihren klassischen Anfängen bis zur Gegenwart. Das Buch gibt einen Einblick in die Spezifik kultursoziologischer Fragestellungen und die internationalen Debatten der letzten Jahre. Folgende Bereiche werden in diesem Reader behandelt: Kultur und Sozialstruktur, Kultur und Natur, Handlung und Performanz, Wissen und Kognition, Körper und Affekt, Kultur und Symbol, Moderne Subjekte, Theorien der Moderne.
Mit Texten von Karl Marx, Max Weber, Émile Durkheim, Georg Simmel, Maurice Halbwachs, Talcott Parsons, Helmuth Plessner, Marcel Mauss, Karl Mannheim, Jeffrey Alexander, Niklas Luhmann, Pierre Bourdieu, Arlie R. Hochschild, Michael Tomasello, Bruno Latour, Michel Foucault, Raymond Williams, Michèle Lamont, Ronald Inglehart, Shmuel N. Eisenstadt und anderen.

Moebius, Stephan und Joachim Fischer (Hg.) (2014), Kultursoziologie im 21. Jahrhundert, Springer

Wohin orientiert sich die Kultursoziologie im 21. Jahrhundert? Jüngere Kultursoziologen und Kultursoziologinnen schlagen in Thesen und Beispielanalysen Pfade vor – „ältere“ kommentieren diese Suchbewegungen. So entsteht ein spannendes generationenübergreifendes Spektrum gegenwärtiger Kultursoziologie. Mit Beiträgen u.a. von Lars Gertenbach, Sven Opitz, Michael Kauppert, Henning Laux, Frithjof Nungesser, Hilmar Schäfer, Patrick Wöhrle, Clemens Albrecht, Alois Hahn, Ulrich Bröckling, Andreas Reckwitz, Karl-Siegbert Rehberg, Hans-Georg Soeffner, Markus Schroer, Justin Stagl, Johannes Weiß.

Nungesser, Frithjof und Franz Ofner (Hg.) (2013), Potentiale einer pragmatistischen Sozialtheorie, Springer

​Seit den späten 1970er Jahren ist es international zu einer Wiederentdeckung des klassischen Pragmatismus gekommen. Auch in der deutschsprachigen Philosophie und Soziologie hat sich – vor allem angeregt durch die Arbeiten von Jürgen Habermas, Karl-Otto Apel und Hans Joas – die Beschäftigung mit pragmatistischen Positionen intensiviert. Der vorliegende Sonderband nimmt den 150. Geburtstag George Herbert Meads zum Anlass, um nach den Potentialen einer pragmatistischen Sozialtheorie zu fragen. Er verfolgt hierbei vornehmlich zwei Ziele: Zum einen soll ein Überblick über die Themen und Probleme gegeben werden, die für die Weiterentwicklung des sozialtheoretischen Pragmatismus relevant sind und mit denen sich Soziologinnen und Soziologen gegenwärtig auseinandersetzen. Zum anderen sollen die Potentiale des pragmatistischen Denkens kontrastiv hervortreten, indem es mit anderen bedeutenden sozialtheoretischen Strängen ins Gespräch gebracht wird, wobei vor allem der Auseinandersetzung mit praxistheoretischen und ethnomethodologischen Ansätzen (Bourdieu, Garfinkel), mit der Akteur-Netzwerk-Theorie sowie mit neuro- und kognitionswissenschaftlichen Erkenntnissen (Spiegelneuronen-Forschung, Tomasello) eine gewichtige Rolle zukommt.

Moebius Stephan, Frithjof Nungesser u.a. (Hg.) (2012), Marcel Mauss - Schriften zur Religionssoziologie, Suhrkamp Insel

Deutsche Übersetzung und systematische Edition der religionssoziologischen und religionswissenschaftlich relevanten Texte des französischen Soziologen, Ethnologen und Durkheim-Schülers Marcel Mauss (1872–1950). Zentrale Themen der Religionssoziologie von Mauss sind unter anderem das Opfer, das Gebet, Begräbnisrituale, die religiösen Wurzeln des Strafrechts, die religiösen Erfahrungen und die Theorie der Magie. Die bislang vernachlässigte Bedeutung von Mauss für die Ursprünge der späten Durkheim´schen Religionssoziologie stellt eine wahre Rezeptionslücke auf dem Gebiet der Religionswissenschaft und -soziologie dar. Dabei beinhalten gerade die religionssoziologischen Texte von Mauss neue Zugangsweisen und Erkenntnisse für gegenwärtige religionssoziologische und -wissenschaftliche Forschungen. Aber ebenso wie die religionssoziologischen Studien von Durkheim beschränken sich die Erkenntnisse von Mauss‘ religionssoziologischen Forschungen nicht allein auf das Feld der Religion, sondern können auch auf andere Bereiche angewendet werden.

Mozetič, Gerald und August Schülein (Hg.) (2012), Handlung. Neue Versuche zu einem klassischen Thema, Springer

Die Texte versuchen auf verschiedenen Wegen die soziologische Handlungstheorie kritisch zu beleuchten und ihre Entwicklung voranzubringen. Das Spektrum der Beiträge reicht von Versuchen, klassische handlungstheoretische Ansätze weiter zu entwickeln, bis zur Frage nach der Relevanz der Neurowissenschaften für die soziologische Handlungsanalyse; von der Verbindung des Handlungsbegriffs mit dem Konzept der sozialen Mechanismen bis zur Diskussion des Funktionsniveaus von Handlungen.

Fleck, Christian (2011), A Transatlantic History of the Social Sciences, Bloomsbury

From the beginning of the twentieth century, scientific and social scientific research has been characterized by intellectual exchange between Europe and the US. The establishment of the Third Reich ensured that, from the German speaking world, at least, this became a one-way traffic. In this book Christian Fleck explores the invention of empirical social research, which by 1950 had become the binding norm of international scholarship, and he analyses the contribution of German refugee social scientists to its establishment. The major names are here, from Adorno and Horkheimer to Hirshman and Lazarsfeld, but at the heart of the book is a unique collective biography based on original data from more than 800 German-speaking social scientists. Published in German in 2008 to great acclaim, Fleck's important study of the transatlantic enrichment of the social sciences is now available in a revised English-language edition.

Mozetič, Gerald und Jan Surman (Hg.) (2010), Dwa zycia Ludwika Gumplowicza. Oficyna Naukowa

Warto dbać o to, aby wybitni i uznani w świecie uczeni, wyraźnie przyznający się do polskości, byli stale obecni w dyskursie publicznym, zarówno w Polsce, jak i poza nią. Proponowana publikacja jest z jednej strony klasyczna, a więc obejmuje ważne prace jednego z najwybitniejszych socjologów i etnologów polskich i światowych przełomu XIX i XX wieku, a z drugiej strony nawiązuje do najnowszych tendencji w socjologii socjologii, w których twórczość wybitnych uczonych analizowana jest w kontekście ich życia, kręgów kulturowych, w których powstawały ich dzieła, ich własnej biografii.

Scherke, Katharina (2009), Emotionen als Forschungsgegenstand der deutschsprachigen Soziologie, Springer VS

Die Emotionen des Menschen erfahren derzeit erhöhte Aufmerksamkeit in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Im vorliegenden Buch wird im Rahmen eines wissenschaftshistorischen Abrisses der Fachentwicklung nach 1945 gezeigt, inwieweit auch die deutschsprachige Soziologie an diesem aktuellen 'Boom' des Emotionalen partizipiert. Wissenschaftssoziologische Überlegungen zu den möglichen Gründen für die wechselhafte Konjunktur von Forschungsthemen allgemein bzw. in der deutschsprachigen Soziologie im Besonderen runden die Analyse ab. Ein systematischer Überblick über die sogenannte 'Soziologie der Emotionen' zeigt zudem den Stellenwert der Soziologie im interdisziplinären Kontext der Emotionsforschung auf.

  • Scherke, Katharina: Sociology of Emotions, in: Historical Developments and Theoretical Approaches in Sociology, [Ed.Charles Crothers], in: Encyclopedia of Life Support Systems (EOLSS), Developed under the Auspices of the UNESCO, Eolss Publishers, Oxford ,UK, [http://www.eolss.net, 2010]

Moebius, Stephan (2009) (2. überarb. Aufl. 2010), Kultur. Themen der Soziologie, transcript

Dieser Einführungsband gibt einen systematischen Überblick über die Geschichte, Begriffe, Ansätze und Forschungsfelder der Kultursoziologie, angefangen bei den soziologischen Klassikern wie Max Weber und Georg Simmel, Durkheim-Schule bis hin zu aktuellen Kulturtheorien und Kulturforschungen wie den Visual, Governmentality oder Cultural Studies.

Aktuelle Aufsätze

  • Moebius, Stephan: Die Geschichte der Soziologie im Spiegel der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (KZfSS), in: KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 56, Jg. 69: Soziologiegeschichte im Spiegel der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, S. 3-44. DOI: 10.1007/s11577-017-0433-6

  • Moebius, Stephan; Nungesser, Frithjof: »La filiation est directe« – Der Einfluss von Marcel Mauss auf das Werk von Claude Lévi-Strauss, in: European Journal of Sociology/Archives Européennes de Sociologie/Europäisches Archiv für Soziologie, Vol. 54, Issue 2, 2013, S. 231-263.
  • Haring, Sabine A.: Der »Kampf« sozialer Gruppen als treibende Kraft der Geschichte. Die Bedeutung und Funktion von Konflikten im Werk von Ludwig Gumplowicz, in: Peter Deutschmann, Volker Munz, Olga Pavlenko (Hg.): Konfliktszenarien um 1900: politisch – sozial – kulturell. Die österreichisch-ungarische Monarchie und das russische Zarenreich um 1900, Wien 2011, S. 19-41.

 

Kontakt

Institut für Soziologie
Universitätsstraße 15/G4 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 3550
Fax:+43 (0)316 380 - 9515

Web:http://soziologie.uni-graz.at

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.