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Drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte

RemoteMentor. Remote Mentoring für Mädchen beim Programmieren-Lernen mit Pocket Code

Förderung: netidee (Internet Privatstiftung Austria)

Team: Univ.-Prof. Dr. Libora Oates-Indruchová (Leitung), Jana Mikats, MA

TU Graz: Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn Wolfgang Slany (Projektleitung)

Projekt Laufzeit: Dezember 2017 – Dezember 2018

Der Forschungsschwerpunkt Geschlechtersoziologie am Institut für Soziologie ist Projektpartner in dem von der TU Graz geleiteten Projekt “RemoteMentor”. Das Projekt zielt darauf ab, Mädchen dabei zu unterstützen, ihr Interesse am Spieleprogrammieren durch individuelles Online-Mentoring zu wecken.

Die Mentoring Erweiterung für die App Pocket Code soll Anfängerinnen online unmittelbare Hilfe durch fortgeschrittene User und Userinnen bieten. Dafür soll ein spielerisches Matchmaking-System und eine bidirektionale Screen-Sharing Option in die App integriert werden, mit dem Mentee und Mentorin bzw. Mentor online zusammenfinden und Einblick in ihre Codes geben können. Das Projekt möchte  mit dem individuellen Mentoring Mädchen ermutigen der Pocket Code Online-Community als aktive Userinnen beizutreten und ihr kontinuierliche Teilnahme fördern.

Die Uni Graz wird den Mentoring Prozesses aus Gender-Perspektive evaluieren und das Verhältnis zwischen dem Geschlecht der Mentorinnen und Mentoren und der Zufriedenheit der Mädchen mit ihrem Programmierfortschritt untersuchen.

 

Entwicklung von "Gender Studies" an der Islamischen Universität Gaza

Fördergeber: APPEAR-Programm des OeAD

Projektlaufzeit: June 2017 - June 2020

Team: Libora Oates-Indruchova, Jana Mikats, Brigitte Holzner

Islamic University of Gaza: Prof. Sanaa Aboudagga, main project coordinator

Kurzbeschreibung: Im Zuge der Entwicklung eines Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung an der Islamischen Universität Gaza werden Forscherinnen des Instituts für Soziologie der Universität Graz das wissenschaftliche Team in Gaza unterstützen. Das Projekt "Stärkung der Hochschulkapazitäten in Palästina für die Gleichstellung der Geschlechter" erhielt im Juni 2017 eine dreijährige Finanzierung aus dem APPEAR-Programm des OeAD. Die Leitung des österreichischen Teams liegt bei Univ. Prof. Dr. Libora Oates-Indruchova; es sind Kooperationen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus anderen Abteilungen und dem Graz NGO Frauenservice geplant. Die Kolleginnen und Kollegen aus Gaza werden an Online-Kursen in Gender Studies in Graz teilnehmen, und beide Teams werden bei der Gestaltung von Curricula und bei der Entwicklung von Forschungsprojekten im Rahmen des Masterstudiums eng zusammenarbeiten.

Info

Link zur Projektseite bei APPEAR: https://appear.at/en/projects/current-projects/project-websites/project172-she-ge/

Forschungsverbund »Entrepreneurial Universities and Gender Change«

Fördergeberin: Trinationales D-A-CH-Forschungsförderprogramm von DFG, FWF und SNF

Projektlaufzeit: 01.04.2012 – 30.02.2015

Sprecherinnen: Sabine Hark, Johanna Hofbauer

Beteiligte: Ilse Costas (Uni Göttingen), Sabine Hark (TU Berlin), Johanna Hofbauer (WU Wien), Heike Kahlert (LMU München), Julia Nentwich (Uni St. Gallen), Birgit Sauer (Uni Wien), Angelika Wetterer (KFU Graz)

 

Kurzbeschreibung: Die europäische Wissenschaftslandschaft ist in einem weitreichenden Umbau begriffen, in dem sich die Hochschulen unter Wettbewerbsbedingungen neu positionieren müssen. Die Umstrukturierungsprozesse haben weitreichende Konsequenzen für die Hochschulorganisation, die Arbeitsverhältnisse wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Beschäftigter und die wissenschaftliche Wissensproduktion. Die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern, die Wissensproduktion zu Geschlecht und die Institutionalisierung von Geschlechterforschung, aber auch Geschlechterpolitiken an Hochschulen sind davon betroffen. Der internationale Forschungsverbund »Entreprenieurial Universities and Gender Change« untersucht diese Entwicklung in einer international vergleichenden Perspektive (Deutschland - Österreich - Schweiz).

In den Feldern Arbeit, Organisation und Wissen fokussieren die Projekte im Verbund auf diese Umstrukturierungen und fragen zum einen, inwiefern diese Felder Ausgestaltungen erfahren, die mit Geschlecht in Zusammenhang stehen, und zum anderen wie sich die Gestaltung von Arbeit, Organisation und Wissen geschlechtsbezogen auswirkt.

Nach Bologna: Gender Studies in der unternehmerischen Hochschule

Fördergeber: FWF

Projektlaufzeit: 01.04.2012 – 30.9.2014

Projektleitung: Angelika Wetterer

Mitarbeiterinnen: Gerlinde Malli, Susanne Sackl, Elisabeth Zehetner

Fertiger Forschungsbericht: Nach Bologna: Gender Studies in der unternehmerischen Hochschule

Kurzbeschreibung: Das Projekt konzentriert sich exemplarisch auf die neuen Gender Studies-Studiengänge, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 1997 eingerichtet wurden. Ziel ist es, die Prozesse der Implementierung der Gender Studies zu rekonstruieren und dabei das Zusammenspiel von institutionellen und intellektuellen Dimensionen zu analysieren.

Anhand qualitativer Methoden will das Projekt Aufschluss darüber gewinnen, (1) welches Wissen, welche Theorien, Methoden und Anwendungsbereiche der Geschlechterforschung Eingang in die neuen Studiengänge finden und damit als relevantes wissenschaftliches Geschlechterwissen ausgewiesen werden, (2) welche Aushandlungsprozesse der Implementierung der Gender Studies vor Ort vorausgehen und sie begleiten, (3) welche Akteur_innen daran beteiligt sind, und (4) welchen Niederschlag die Reform-Imperative der unternehmerischen Hochschule und der ›Bologna‹-Reform in der aktuellen Lehrgestalt der Gender Studies finden.

Das Projekt ist Teil des trinationalen Forschungsverbundes »Entrepreneurial Universities and Gender Change« und wird in Kooperation mit dem ZIFG (TU Berlin) unter der Leitung von Prof. Sabine Hark durchgeführt.

Work-Life-Balance in der Wissenschaft (qualitatives Teilprojekt des Schwerpunktprogrammes WLB-KFU)

Fördergeberin: Rektorat der Universität Graz

Projektlaufzeit: 01.11.2012 - 31.12.2013

Projektleitung: Tanja Paulitz

Team: Melanie Goisauf (seit April 2013), Susanne Kink (bis April 2013), Sarah Zapusek

 

Kurzbeschreibung: Das qualitative Teilprojekt fokussiert die Einbettung von Work-Life-Balance auf struktureller und symbolischer Ebene (Leitbilder und Werte in der Wissenschaft), sowie auf Ebene der sozialen und epistemischen Praxis in der Wissenschaft. Welche Leitbilder, Verfügbarkeitserwartungen, Mobilitätsstrategien oder Planungsunsicherheiten haben Wissenschaftler_innen vor Augen, und wie werden diese mit weiteren Lebensbereichen vereinbart? Welche Hürden sind zu nehmen? Welche (guten) Lösungen werden gefunden? Im Projekt wird untersucht, wie sich verschiedene Vorstellungen von Wissenschaft und verschiedene Arten wissenschaftlicher Arbeitspraxis auch unterschiedlich auf die WLB von Wissenschaftler_innen auswirken.

Das qualitative Teilprojekt ist eingegliedert in das Schwerpunktprogramm „WLB-KFU“ unter der Leitung von Dr. Barbara Hey, Koordinationsstelle für Geschlechterforschung, Frauenforschung und Frauenförderung. Im Schwerpunktprogramm WLB-KFU wird unter Einbeziehung von Betroffenen und Führungskräften ein universitätsspezifisches Konzept von Work-Life-Balance entwickelt.

Mädchen und Frauen bei der Feuerwehr. Entwicklung von Leitlinien für Modellprojekte zur Integration von Mädchen und Frauen in die Feuerwehr

Fördergeber: BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend & Deutscher Feuerwehrverband

Projektlaufzeit: 2005-2006

Projektleitung: Angelika Wetterer

Mitarbeiterinnen: Margot Poppenhusen, Anja Voss

Verhandlungen von Geschlechtergrenzen in den Naturwissenschaften am Beispiel von Nawi Graz

Fördergeber: NAWI Graz, Land Steiermark

Projektlaufzeit: 2010-2012

Projektleitung: Tanja Paulitz

Mitarbeiterinnen: Susanne Kink, Sarah Zapusek

Verhandlungen von Geschlechtergrenzen in der Technik

Fördergeber: FWF (P 22034-G17)

Laufzeit: 2010-2013

Leitung: Tanja Paulitz

MitarbeiterInnen: Bianca Prietl, Armin Ziegler, (temporär: Marlies Lechner, Sarah Roßmann, Saskia Fürst, Daria Urdl)

Kontakt

Institut für Soziologie
Universitätsstraße 15/G4 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 3550
Fax:+43 (0)316 380 - 9515

Web:http://soziologie.uni-graz.at

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