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Ausgewählte Publikationen

Oates-Indruchová, Libora und W. Mueller (Gasteditoren), EEPS East European Politics and Societes and Cultures 31, 2 (2017), Sage Journal

darin: "From the Iron Curtain to the Schengen Area: Memory Cultures of Bordering Communist and Postcommunist Europe", S. 227-233. LINK

Havelková, Hana und Libora Oates-Indruchová (Hg.) (2014), The Politics of Gender Culture under State Socialism, Routledge

Though there has been much research on the incomplete emancipation project of state socialism in East and Central Europe, very little has been published on how the state and its institutions conceived of gender as a concept. This book seeks to understand if and how this conceptualization developed in the second half of the twentieth century, and what impact it had on everyday life and on culture. This study moves beyond the dichotomous gender perspectives and towards a nuanced understanding of the diverse discursive negotiations, agendas, actors and agency involved in state-socialist gender practices. Including a detailed case study on Czechoslovakia, contributors explore these issues in a series of independent, but collaboratively developed studies, placing their research in the context of other East Central European countries. The studies collected in the volume bring to light fresh material and consider it from the combined perspective of current gender theory and internal ideological dynamics of state socialism, breaking new ground in gender theory, cultural theory and studies of state socialism.

Appelt, Erna, Brigitte Aulenbacher und Angelika Wetterer (Hg) (2013), Gesellschaft – feministische Krisendiagnosen. Forum Frauen- und Geschlechterforschung, Band 37, Westfälisches Dampfboot

Gesellschaftliche Naturverhältnisse, Lebenssorge und Ökonomie, Öffentlichkeit und Privatheit, Normierungen und Ideologien – mit diesen vier Schwerpunkten des Buches sind traditionsreiche Felder feministischer Forschung benannt, die gegenwärtig unter dem Vorzeichen der krisenhaften Erschütterungen der Gesellschaft in uneindeutiger Weise in Bewegung geraten sind: Tradierte Herrschaftsverhältnisse und –gefüge sind aufgebrochen, emanzipatorische Tendenzen stehen im Widerstreit mit der Konsolidierung von Herrschaft. In ihren Krisendiagnosen untersuchen die Autor_innen die verschiedenen Felder und fragen nach grundlegenden gesellschaftlichen Zusammenhängen, nach aktuellen Krisenerscheinungen und ihren Ursachen sowie nach den Wirkungen, die sie für das Geschlechterverhältnis und weitere soziale Ungleichheiten haben.

Es schreiben: Erna Appelt, Brigitte Aulenbacher, Ursula Birsl & Claudia Derichs, Sabine Hark & Mike Laufenberg, Cornelia Klinger, Ilse Lenz, Beate Littig, Max Preglau, Birgit Riegraf, Birgit Sauer, Elvira Scheich, Vandana Shiva und Angelika Wetterer.

Paulitz, Tanja (2012), Mann und Maschine. Eine genealogische Wissenssoziologie des Ingenieurs und der modernen Technikwissenschaften, 1850-1930, Transcipt Verlag.

Die Herausbildung der modernen Technikwissenschaften vollzog sich nicht zuletzt auch als ein Diskurs über Männlichkeiten. Dass dieser weitaus brüchiger verlief als gemeinhin angenommen, macht dieses Buch deutlich. In einer wissenssoziologischen Analyse werden unterschiedliche diskursive Praktiken der Vergeschlechtlichung rekonstruiert: Diese pendeln zwischen der Neutralisierung des Ingenieurs als »Vernunftwesen« und der Naturalisierung ursprünglich männlicher Produktivität. Entworfen wird einmal der rationale Maschinenwissenschaftler, ein andermal der begabte Mann der Tat – Männlichkeitsbilder, von denen auch das genuine Grundlagenwissen der Technik, wie die technische Mechanik und die Maschinentheorie, nicht unberührt geblieben sind.

Aulenbacher, Brigitte und Angelika Wetterer (Hg.) (2009/2012), Arbeit. Perspektiven und Diagnosen der Geschlechterforschung, Westfälisches Dampfboot

„Doing gender while doing work“ – in dieser für die Geschlechterforschung zentralen Perspektive wird nicht nur danach gefragt, wie die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern organisiert und legitimiert wird, sondern wie zugleich die binäre und asymmetrische Geschlechterklassifikation selbst hervorgebracht und reproduziert wird. Gleichzeitig thematisiert die Geschlechterforschung mit der Organisation von Arbeit zugleich die Verfasstheit und die Entwicklungen vergangener und gegenwärtiger Gesellschaft(en). Anders als in anderen Forschungssträngen wird Arbeit dabei nie nur unter dem Primat der Erwerbsarbeit analysiert, sondern mit Blick auf alle Formen bezahlter und unbezahlter Arbeit.

Das Buch gibt einen Überblick über die für die Geschlechterforschung grundlegenden theoretischen Konzeptualisierungen von Arbeit und Geschlecht, stellt aktuelle Forschungsfelder vor und verbindet diese mit Sozial- und Zeitdiagnosen. Klassische Themen wie „Arbeit und Liebe“ oder „Arbeitsteilung und Geschlechterungleichheit“ finden dabei ebenso Berücksichtigung wie aktuelle Phänomene wie Prekarisierung und die (inter)nationalen Verwerfungen in den Arbeitsverhältnissen.

Wetterer, Angelika (Hg.) (2010), Körper Wissen Geschlecht. Geschlechterwissen und soziale Praxis II., Ulrike Helmer Verlag

Soziologie und Geschlechterforschung haben in den letzten Jahren neue Perspektiven auf die Beziehung zwischen Körper, Wissen und Geschlecht entwickelt. Stand lange das Wissen über den Körper und seine soziale Bedeutung im Mittelpunkt, so ist der Fokus heute auf inkorporierte Formen von Geschlechterwissen gerichtet, auf Körperpraktiken und "eingefleischte" Handlungsroutinen, die die Ordnung der Geschlechter gleichsam in eigener Regie (re-)produzieren oder in Bewegung bringen. Die Beiträge des Buches greifen diese Überlegungen auf und fragen danach, wie Wissen vom Körper, Wissen im Körper und Wissen, das über den Körper zirkuliert, in der sozialen Praxis miteinander verschränkt sind.

Es schreiben Corinna Bath, Eva Flicker, Cornelia Helfferich, Gabriele Klein, Diana Lengersdorf & Mona Motakef, Elisabeth List, Katharina Miko & Karin Sardadvar, Rosa Reitsamer, Lisa Scheer, Imke Schminke, Paula-Irene Villa und Angelika Wetterer.

Aktuelle Aufsätze

Malli, Gerlinde und Susanne Sackl (2013), Interaktionsdynamiken in Expert_inneninterviews. Methodische Herausforderungen im Kontext der Hochschulforschung. In: Kristina Binner, Bettina Kubicek, Anja Rozwandowicz und Lena Weber (Hg.), Die unternehmerische Hochschule aus der Perspektive der Geschlechterforschung. Zwischen Aufbruch und Beharrung, Münster: Dampfboot Verlag, 105-115.

Paulitz, Tanja (2012), Hegemoniale Männlichkeiten‘ als narrative Distinktionspraxis im Wissenschaftsspiel. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Heft 37 (1), 45-64.

Moebius, Stephan und Angelika Wetterer (Hg) (2011), Symbolische Gewalt. Themenschwerpunktheft der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie, Heft 4. Wiesbaden: VS Verlag, 1-10.

Wetterer, Angelika (2009), Gleichstellungspolitik im Spannungsfeld unterschiedlicher Spielarten von Geschlechterwissen. Eine wissenssoziologische Rekonstruktion. In: Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 2009 (2), 45-60.

Kontakt

Institut für Soziologie
Universitätsstraße 15/G4 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 3550
Fax:+43 (0)316 380 - 9515

Web:http://soziologie.uni-graz.at

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