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Call for Papers

Dienstag, 26.02.2019

ÖGS Kongress 26.-28.September 2019 Salzburg

Sektion: Feministische Theorie und Geschlechterforschung

 

Kongress der Österr. Gesellschaft für Soziologie "Alles im Wandel? Dynamiken und Koninuitäten moderner Gesellchaften"

Call for Papers „Gelebte Geschlechterverhältnisse - zwischen Transformation und Beharrlichkeit. Empirische Zugänge sowie methodologische und methodische Entwicklungen“

Sprachen: Deutsch/English

Veränderungen und Umbrüche in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Teilbereichen – von pluralisierten familialen Beziehungen über digitalisierte und flexibilisierte Arbeitsbedingungen hin zur transnationalen Vernetzung über soziale Medien – eröffnen die Möglichkeit zur Umgestaltung tradierter sozialer Beziehungen, Interaktionen und Rollenzuschreibungen und zur laufenden Aushandlung von Geschlechterverhältnissen. Im Zusammenhang mit diesen gesellschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen auf der lokalen, nationalen und globalen Ebene, unter den Vorzeichen von Digitalisierung, Prekarisierung und Mobilität, werden in der Betrachtung von gelebten Geschlechterverhältnissen sowohl Transformationen als auch Resistenzen sichtbar. Wenngleich die raumzeitliche Entgrenzung und Mediatisierung in vielen Bereichen die Möglichkeit eröffnet etwa Fürsorge, Hausarbeit oder Erwerbstätigkeit jenseits tradierter Geschlechterverhältnisse zu arrangieren, so scheinen die alltäglichen Prozesse und Dynamiken viel eher durch ein widersprüchliches Nebeneinander von sogenannten modernen und traditionellen Denk- und Handlungsmustern geprägt zu sein. So zeigt sich, dass Geschlechterdifferenzen einerseits aufrechterhalten oder gar verfestigt werden und anderseits von einem Gleichheitsbestreben oder zunehmender Fluidität geprägt sein können.
In der Session wird das Augenmerk auf die empirische Untersuchung von gelebten Geschlechterverhältnissen und alltäglichen Praktiken sowie der Wandel und die Aushandlung dieser gelegt: Welche (neuen) methodischen Zugänge eigenen sich, um diese Prozesse für die soziologische Analyse zugänglich zu machen? Wie können visuelle, digitale sowie raumzeitliche Aspekte berücksichtigt werden? Welchen Beitrag können feministische Methodologien und Methoden für die Erforschung von Prozessen und Dynamiken des sozialen Wandels leisten? Welche forschungspraktischen oder –ethischen Herausforderungen und Erkenntnisse gehen damit einher? Welche Ergebnisse über die Widerständigkeit, Beharrlichkeit und Widersprüchlichkeit in den gelebten Geschlechterverhältnissen liegen für unterschiedliche gesellschaftliche Teilbereiche vor und wie können diese miteinander in Beziehung gesetzt werden?
Die Einreichung von empirisch oder methodologisch orientierten Beiträgen sowie die Beteiligung von wissenschaftlichem Nachwuchs sind ausdrücklich erwünscht.
Es handelt sich um eine bilinguale Session. Beiträge können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden.


Die Session wird im Rahmen der Sektion Feministische Theorie und Geschlechterforschung organisiert.


Kontaktperson und Organisation: Jana Mikats– Universität Graz, Institut für Soziologie – jana.mikats@uni-graz.at

2. Petra Dannecker– Universität Wien, Institut für Internationale Entwicklung – petra.dannecker@univie.ac.at
3. Kyoko Shinozaki– Universität Salzburg, Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft – kyoko.shinozaki@sbg.ac.at

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