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Valentin Meneau

Valentin Meneau ist Universitätsassistent am Institut für Soziologie im Bereich "Geschlechtersoziologie & Gender Studies".

Er absolvierte sein Studium der Musikwissenschaft (Bachelor 2014, Master 2018) und der Gender Studies (Master 2019) an der Université de Franche-Comté und Universität Graz, mit Schwerpunkten in der Körpersoziologie, Gender und Repräsentationen, und Gender Performanz in populären Tänzen. Derzeit ist er Doktoratsstudent an der Universität Salzburg im Fach Tanzwissenschaft, wo er ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter ist.

Er erhielt für sein Doktorat das DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaft (2020).

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Geschlechtersoziologie und Gender Studies
  • Sozialforschung und Tanzwissenschaft
  • Soziologie des Körpers

Aktuelle Projekte:

Das Tanzvokabular im Tanzsport entwickelt sich so rasch, dass jede.r, der auch nur im Entferntesten mit Samba, wie der Tanz heute praktiziert wird, vertraut ist, über die jetzt albern erscheinenden Aufführungen der 1970er Jahre lachen würde. Tatsächlich verändern und entwickeln sich der Tanz und sein Körpervokabular, teilweise als Antwort auf die Kultur, deren Teil er ist. Die ideologischen und hegemonialen Konzepte von Geschlecht, Sexualität, Race, Klasse (u.a.) haben einen direkten Einfluss auf das choreografische und technische Repertoire.

Ziel dieses Projekts ist, eine Analyse des Dispositivs im Tanzsport durchzuführen. Indem Meneau das Wissen betrachtet, das durch den Diskurs, aber auch durch die körperliche Praxis fließt, und wie es in den Rahmen einer Institution, ihrer sozialen Codes und Beurteilungskriterien eingeschrieben ist, möchte er die Elemente identifizieren, die für die Stabilität oder Instabilität der konkreten Hegemonie verantwortlich sind, die zu jedem konkreten Zeitpunkt im Mikrokosmos Tanzsport regiert.

Indem Meneau eine Genealogie entwirft und das choreografische Vokabular von Tanzsport historisiert, möchte er sich sowohl auf die Transformationen in diesem Vokabular konzentrieren als auch darauf, die Ursprünge, den Weg und die Entwicklung des historischen Prozesses zurückzuverfolgen, der für die Entstehung und Stabilisierung der Sexualisierung und Objektivierung von Frauen auf dem Tanzboden verantwortlich ist. Dabei verlässt er sich auf einen historischen Ansatz der kritischen Diskursanalyse sowie der Bewegungsanalyse und wählt exemplarische Aufführungen aus, um relevante diskursive Ereignisse zu bestimmen.

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