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Frühjahrstagung DGS-Sektion Wirtschaftssoziologie - 1.-2. Juni 2018

"Ökonomischer Nationalismus?"

"Nation" und "Nationalismus" in der soziologischen Analyse wirtschaftlicher Ordnungen.

Mit den Begriffen Globalisierung und Transnationalisierung werden seit den 1990er Jahren in den Sozialwissenschaften soziale Prozesse einer sukzessiven Öffnung nationaler Containergesellschaften beschrieben. Der europäische Integrationsprozess, globale Migrationsbewegungen, die internationale Arbeitsteilung sowie die weltweiten Warenmärkte und Kapitalströme sind anschauliche Belege für den Öffnungsprozess.

Im Schatten dieser Entwicklungen ist seit jüngerer Zeit ein Erstarken von normativen Rechtfertigungen zu beobachten, die in Konkurrenz zu kosmopolitischen und postnationalen Deutungsangeboten danach streben, „das Nationale“ als Leitunterscheidung sozialer Ordnungen wieder aufzuwerten („America first“). Derartige Leitunterscheidungen zielen darauf ab, neue segmentäre Schließungen oder Abschottung gleich welcher Art entlang der Differenz Inländer / Ausländer zu ziehen. Diese stehen in einem latenten und offenen Spannungsverhältnis zu den transnationalen Öffnungen nationaler Containergesellschaften der letzten drei Jahrzehnte.

Die DGS-Sektion Wirtschaftssoziologie nimmt die aktuellen Entwicklungen zum Anlass, um die Frage aufzuwerfen, welche Bedeutung die Kategorien "Nation" und "Nationalismus" für eine soziologische Analyse wirtschaftlicher Ordnung haben.

https://oekonomischer-nationalismus-2018.uni-graz.at/de/ 

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