Mitglieder:
Juliane Jarke (Sprecherin), Ren Aldridge, Sérgio Barbosa, Gwendolin Barnard, Laurène Cheilan, Anja Eder, Carla Greubel, Pia Grumeth-Zechner, Sabine Haring-Mosbacher, Laura Kunz, Karin Scaria-Braunstein, Fabian Schaider, Alexandra Seyi, Sara Skardelly, Johannes Woschizka, Leonie Winterpacht, Thomas Zenkl
Gastwissenschaftler:innen:
Stefanie Büchner (Leibniz University Hanover), Łukasz Dulęba (Poznań University), Iiris Lehto (University of Eastern Finland), Helen Manchester (University of Bristol), Laura Pajula (University of Jyvaskyla), Steve Symons (University of Sussex), Saemi Young (Simon Fraser University), Irina Zakharova (Leibniz University Hanover)
Kurzbeschreibung
Der Forschungsschwerpunkt (FSP) „Digitale Gesellschaften“ untersucht gesellschaftliche Transformationsprozesse in Zusammenhang mit digitalen Technologien und Infrastrukturen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit den Veränderungen und Verstärkungen sozialer Probleme durch die zunehmende gesellschaftliche Relevanz datenbasierter und algorithmischer Systeme.
Wir adressieren die oft behauptete Unvermeidbarkeit von Digitalisierung und Datafizierung durch partizipative Forschung. Dies hat das Ziel, Möglichkeiten für inklusive, nachhaltige und sozial gerechte, digitale Transformationen zu identifizieren. Wir verstehen Digitalisierung hierbei nicht als homogenen Prozess, sondern als ambivalent und ko-konstitutiv für die organisations- und domänenspezifische Transformation von Wissensregimen, Praktiken, Machtstrukturen und Prozessen. Hierbei kooperieren wir mit lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Akteur:innen aus einer Vielzahl sozialer Bereiche zusammen, darunter Bildung, Arbeit, Gesundheitswesen, demografischer Wandel und feministischer Aktivismus.
Das Graz Sociodigital and Participatory Futures Studio (GraSP Futures Studio) bietet uns einen eigenen physischen Raum, in dem wir partizipative Forschung betreiben und den wir für Lehre, wissenschaftliche Veranstaltungen und Wissenschaftskommunikation nutzen, um die Gestaltung digitaler Zukünfte für verschiedene Menschen zu öffnen.
Unsere Forschung ist in der Angewandten und Digitalen Soziologie sowie den feministisch-orientierten Science and Technology Studies (STS), Critical Data Studies und Futures Studies verankert. Methodisch setzen wir eine Reihe empirischer Forschungsmethoden ein, darunter qualitative und quantitative Methoden, computergestützte Methoden sowie kunstbasierte und designorientierte Methoden.