Ren Aldridge
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Ren Aldridge ist Künstlerin und künstlerisch forschende Wissenschaftlerin, die derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Elisabeth List Fellowship-Projekt „Feminist Ageing Futures in Datafied Worlds“ arbeitet. Ihr Promotionsprojekt verbindet diese Arbeit mit dem„The Resistance Quilt Project“, um die Möglichkeiten künstlerisch‑forschender Methoden zur Störung disziplinärer Regime der Antizipation im Zusammenhang mit Alterungstechnologien und geschlechtsspezifischer Gewalt zu untersuchen.
Das „Resistance Quilt“ Projekt nutzt künstlerisch‑forschende Methoden, um gemeinschaftsbasierte Widerstandsformen gegen Femizide zu erforschen. Es ging aus Rens Beteiligung an lokalen Demonstrationen gegen Femizide und ihrem TEDx‑Talk über kreative Formen des Widerstands gegen Femizid hervor, aus dem sie zudem ein Seminar für Masterstudierende der Interdisziplinären Gender Studies entwickelte.
Rens Forschungsinteressen umfassen geschlechtsspezifische Gewalt, Antizipation, Verletzlichkeit und Diskurse über Sicherheit und Schutz von Frauen sowie partizipative, künstlerisch‑forschende Methoden. Sie hat einen Bachelor of Fine Art vom Goldsmiths, University of London, und einen Master of Research in Creative Practice von der Glasgow School of Art, wo sich ihre Abschlussarbeit mit der Politik der Stimme und der Praxis des „Mikrofon-Weiterreichens“ auf Punk-Konzerten beschäftigte. Ren ist außerdem die Sängerin der feministischen Punkband Petrol Girls.
Publikation:
Aldridge, R. (2025). Visibility, Vulnerability and Violence: Exploring the Risks of Creative Efforts to Make Feminicide Visible. Contention. The Multidisciplinary Journal of Social Protest, 13 (2). https://doi.org/10.3167/cont.2025.130202