Pia Grumeth-Zechner
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Pia Grumeth-Zechner ist Masterstudentin am Institut für Soziologie und Mitglied der Digital Societies Research Group an der Universität Graz in Österreich. Als studentische, wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitet sie u.a. für das GraSP Futures Studio, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch.
Ihr Interesse ist die partizipative und zukuntfsorientierte Forschung, bei der Antizipationen über die Zukunft im Mittelpunkt stehen. Dabei geht es um Personengruppen, wie Teenager, Frauen ab 60 Jahren oder Kreativschaffend und wie sie in ihrem sozialen und kulturellen Umfeld das Zusammenspiel mit neuen, digitalen Technologien betrachten. Dabei wendet Grumeth-Zechner gerne innovative Methoden des Worldbuildings an, um mit Unterstützung von Kartenspielen oder Objekten, die in Workshops entstehen, über unsere möglichen Zukünfte und Formen des Zusammenlebens zu reflektieren. Ziel sind die Hoffnungen und Ängste der Beteiligten herauszuarbeiten und gleichzeitig Handlungsmacht zu vermitteln. Im Herbst 2026 erscheint das spekulative Kartenspiel Ping the Future das sich mit zukünftigen Beziehungen und den Erwartungen gegenüber einzelnen Personen unserer Gesellschaft auseinandersetzt.
Nachdem sie 11 Jahre in Prag, Berlin und Hamburg lebte und sozio-kulturellen Unterschiede im Zentrum ihrer grafischen Arbeit standen, gründete sie 2012 das Studio feberdesign in Graz. Mit dem Studium der Soziologie erschließt sie sich den theoretischen Hintergrund ihrer praktischen Arbeit und steht an der Schnittstelle zwischen Research, Konzeption und Grafikdesign um maßgeschneiderte Methoden der partizipative Sozialforschung zu entwickeln.
In ihren bisherigen Forschungen beschäftigte sie sich mit dem Kollektiven Gedächtnis nach Maurice Halbwachs, dem Gesundheitsverhalten von Frauen mit Migrationsgeschichte, sowie der Auswirkung von künstlicher Intelligenz (KI) auf Hoffnungen und Ängste von Fotografinnen und Grafikerinnen in Graz KI und der Wunsch nach Kontrolle unter der Leitung von Prof. Juliane Jarke und Gwendolin Barnard, MSc.