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Abgeschlossene Projekte

  • Nach Bologna: Gender Studies in der unternehmerischen Hochschule

Fördergeber:                    FWF

Projektlaufzeit:                01.04.2012 – 30.9.2014

Projektleitung:                 Angelika Wetterer

Mitarbeiterinnen:             Gerlinde Malli, Susanne Sackl, Elisabeth Zehetner

Das Projekt konzentriert sich exemplarisch auf die neuen Gender Studies-Studiengänge, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 1997 eingerichtet wurden. Ziel ist es, die Prozesse der Implementierung der Gender Studies zu rekonstruieren und dabei das Zusammenspiel von institutionellen und intellektuellen Dimensionen zu analysieren.

Anhand qualitativer Methoden will das Projekt Aufschluss darüber gewinnen, (1) welches Wissen, welche Theorien, Methoden und Anwendungsbereiche der Geschlechterforschung Eingang in die neuen Studiengänge finden und damit als relevantes wissenschaftliches Geschlechterwissen ausgewiesen werden, (2) welche Aushandlungsprozesse der Implementierung der Gender Studies vor Ort vorausgehen und sie begleiten, (3) welche Akteur_innen daran beteiligt sind, und (4) welchen Niederschlag die Reform-Imperative der unternehmerischen Hochschule und der ›Bologna‹-Reform in der aktuellen Lehrgestalt der Gender Studies finden.

Das Projekt ist Teil des trinationalen Forschungsverbundes »Entrepreneurial Universities and Gender Change« und wird in Kooperation mit dem ZIFG (TU Berlin) unter der Leitung von Prof. Sabine Hark durchgeführt.

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  • Forschungsverbund "Entrepreneurial Universities and Gender Change"

Fördergeberin:    Trinationales D-A-CH-Forschungsförderprogramm von DFG,

                         FWF und SNF

Projektlaufzeit:   01.04.2012 – 30.02.2015

Sprecherinnen:   Sabine Hark, Johanna Hofbauer

Beteiligte:          Ilse Costas (Uni Göttingen), Sabine Hark (TU Berlin),

                         Johanna Hofbauer (WU Wien), Heike Kahlert (LMU München),

                         Julia Nentwich (Uni St. Gallen), Birgit Sauer (Uni Wien),

                         Angelika Wetterer (KFU Graz)

Die europäische Wissenschaftslandschaft ist in einem weitreichenden Umbau begriffen, in dem sich die Hochschulen unter Wettbewerbsbedingungen neu positionieren müssen. Die Umstrukturierungsprozesse haben weitreichende Konsequenzen für die Hochschulorganisation, die Arbeitsverhältnisse wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Beschäftigter und die wissenschaftliche Wissensproduktion. Die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern, die Wissensproduktion zu Geschlecht und die Institutionalisierung von Geschlechterforschung, aber auch Geschlechterpolitiken an Hochschulen sind davon betroffen. Der internationale Forschungsverbund "Entreprenieurial Universities and Gender Change" untersucht diese Entwicklung in einer international vergleichenden Perspektive (Deutschland - Österreich - Schweiz).

In den Feldern Arbeit, Organisation und Wissen fokussieren die Projekte im Verbund auf diese Umstrukturierungen und fragen zum einen, inwiefern diese Felder Ausgestaltungen erfahren, die mit Geschlecht in Zusammenhang stehen, und zum anderen wie sich die Gestaltung von Arbeit, Organisation und Wissen geschlechtsbezogen auswirkt.

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  • Work-Life-Balance in der Wissenschaft

Fördergeberin:            Rektorat der Universität Graz

Projektlaufzeit:            01.11.2012 - 31.12.2013

Projektleitung:            Tanja Paulitz

Mitarbeiterinnen:        Melanie Goisauf (seit April 2013),

                                 Susanne Kink (bis April 2013), Sarah Zapusek

Das qualitative Teilprojekt fokussiert die Einbettung von Work-Life-Balance auf struktureller und symbolischer Ebene (Leitbilder und Werte in der Wissenschaft), sowie auf Ebene der sozialen und epistemischen Praxis in der Wissenschaft. Welche Leitbilder, Verfügbarkeitserwartungen, Mobilitätsstrategien oder Planungsunsicherheiten haben Wissenschaftler_innen vor Augen, und wie werden diese mit weiteren Lebensbereichen vereinbart? Welche Hürden sind zu nehmen? Welche (guten) Lösungen werden gefunden? Im Projekt wird untersucht, wie sich verschiedene Vorstellungen von Wissenschaft und verschiedene Arten wissenschaftlicher Arbeitspraxis auch unterschiedlich auf die WLB von Wissenschaftler_innen auswirken.

Das qualitative Teilprojekt ist eingegliedert in das Schwerpunktprogramm „WLB-KFU“ unter der Leitung von Dr. Barbara Hey, Koordinationsstelle für Geschlechterforschung, Frauenforschung und Frauenförderung. Im Schwerpunktprogramm WLB-KFU wird unter Einbeziehung von Betroffenen und Führungskräften ein universitätsspezifisches Konzept von Work-Life-Balance entwickelt.

 

Kontakt

Geschlechtersoziologie & Gender Studies
Universitätsstraße 15/G3 8010 Graz
Univ.-Prof. Dr. Libora Oates-Indruchová PhD Telefon:+43 (0)316 380 - 7086

Kontakt

Sekretariat
Universitätsstraße 15/G4 8010 Graz
Mag. Dr. Edith Lanser Telefon:+43 (0)316 380 - 3540

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